| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Personalkosten | 3 Entwickler × 70.000 € Arbeitgeberbrutto | 210.000 € |
| Gemeinkostenpauschale | 20 % von 210.000 € | 42.000 € |
| Bemessungsgrundlage | 210.000 € + 42.000 € | 252.000 € |
| Zulage KMU | 252.000 € × 35 % | 88.200 € |
| Zulage Großunternehmen | 252.000 € × 25 % | 63.000 € |
Vorhaben nach dem 31.12.2025 begonnen, Tätigkeiten nach dem 27.03.2024. Illustrative Rechnung.
Der KMU-Satz bringt hier 25.200 € mehr als der Grundsatz. Auf die Personalkosten bezogen ergibt sich mit der Pauschale ein effektiver Satz von 42 % (KMU) bzw. 30 % (Großunternehmen).
| Fall | Annahmen | Bemessungsgrundlage | Zulage (KMU, 35 %) |
|---|---|---|---|
| Teilzeit im Vorhaben | 1 Mitarbeiter, 90.000 € Arbeitgeberbrutto, 60 % F&E, Vorhaben vor 2026 | 54.000 € | 18.900 € |
| Eigen- und Auftragsforschung | 300.000 € Personal plus Auftrag über 100.000 € (70 % förderfähig), Vorhaben vor 2026 | 370.000 € | 129.500 € |
| Einzelunternehmer | 25 Stunden je Woche, 46 Wochen, 100 € je Stunde, Vorhaben vor 2026 | 115.000 € | 40.250 € |
| Höchstbetrag | 15 Mio. € Aufwand in einem Wirtschaftsjahr ab 2026 | 12.000.000 € (gekappt) | 4.200.000 € |
Illustrative Rechnungen auf Basis des FZulG. Nachweise, Zuordnung und Einzelfragen prüft das Finanzamt.
Zwei Hinweise zu den Fällen: Beim Einzelunternehmer gilt der Stundensatz von derzeit 100 € bei höchstens 40 Stunden je Woche und nur für nachgewiesene Stunden. Beim Auftrag zählt das Entgelt zu 70 %, wenn der Auftrag nach dem 27.03.2024 erteilt wurde, sonst zu 60 %. Die Pauschale bezieht sich laut § 3 Abs. 3b FZulG auf die förderfähigen Aufwendungen insgesamt, die Einzelheiten der Auslegung regelt das BMF-Schreiben. Im Beispiel ist sie bewusst weggelassen, weil das Vorhaben vor 2026 begann.
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Förderfähige Aufwendungen ermitteln, bei Vorhaben nach dem 31.12.2025 die 20-%-Pauschale hinzurechnen und dann 25 % (KMU auf Antrag 35 %) anwenden. Die Bemessungsgrundlage ist auf 12 Mio. € je Wirtschaftsjahr begrenzt.
Arbeitslöhne mit Arbeitgeberanteil, die Eigenleistung von Einzelunternehmern und Mitunternehmern, 70 % des Entgelts bei Auftragsforschung (Aufträge nach dem 27.03.2024), Abschreibungen auf neue bewegliche Wirtschaftsgüter und die Gemeinkostenpauschale.
Nur der Anteil, den der Mitarbeiter im begünstigten Vorhaben arbeitet. Wer 60 % seiner Zeit im Vorhaben verbringt, geht mit 60 % seiner Lohnkosten in die Bemessungsgrundlage ein.
Nein, nur für Vorhaben, die nach dem 31.12.2025 begonnen wurden. Für ältere Vorhaben bleibt die Bemessungsgrundlage ohne Pauschale.
Nein. Der erhöhte KMU-Satz gilt nur für Tätigkeiten nach dem 27.03.2024. Für frühere Zeiträume gelten 25 %.
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