Handel und Dienstleistung gelten oft als förderfern, weil klassische F&E-Programme auf produzierende Unternehmen zugeschnitten wirken. Tatsächlich gibt es passende Programme, vor allem bei Digitalisierung und Beratung.
Bei Handels- und Dienstleistungsunternehmen steht selten klassische Forschung im Zentrum, dafür aber digitale Transformation, Beratungsbedarf und teilweise Nachfolgefragen. Die passenden Förderinstrumente unterscheiden sich entsprechend von denen für Maschinenbau oder Industrie.
Wichtiger Hinweis: Die Programme "Digital Jetzt" und "go-digital" des Bundes sind ausgelaufen, keine Neuanträge mehr möglich. Wer online noch auf diese Programme stößt, sollte das kritisch prüfen, bevor Zeit in eine Antragsvorbereitung investiert wird.
Ein Einzelhandelsunternehmen, das eine eigene E-Commerce-Plattform mit individueller Logik entwickeln lässt, kann unter Umständen Forschungszulage für die Entwicklungskosten geltend machen. Ein Dienstleistungsunternehmen, das seine Prozesse auf ein neues digitales System umstellt, kommt eher für Digitalisierungszuschüsse oder einen KfW-Digitalisierungskredit infrage. Welche Kombination passt, hängt stark vom konkreten Vorhaben ab.
Die kostenlose FörderGuide-Analyse ordnet Ihr Vorhaben ein, auch wenn klassische F&E-Förderung auf den ersten Blick nicht passend wirkt.
Jetzt Potenzial prüfen →Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Fördervoraussetzungen können sich ändern. Stand: August 2026.