Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) vergibt die wichtigsten Landesprogramme für Unternehmen. Zuschüsse wie PROFI beantragen Sie direkt bei der IFB, Darlehen wie der Hamburg-Kredit laufen über Ihre Hausbank. Daneben stehen die Bundesprogramme offen, vor allem die Forschungszulage und der ERP-Förderkredit KMU.
| Programm | Art | Konditionen | Hinweis |
|---|---|---|---|
| PROFI Standard und Umwelt | Zuschuss | Grundquoten 25 % (experimentelle Entwicklung) und 50 % (industrielle Forschung, Durchführbarkeitsstudie), Zuschlag +10 Prozentpunkte für mittlere und +20 für kleine Unternehmen, höchstens 70 %. Höchstbetrag 500.000 € je Projekt | Antrag bei der IFB Hamburg vor Projektbeginn. Die Richtlinie gilt bis 31.12.2026 |
| PROFI Transfer und Transfer Plus (EFRE) | Zuschuss | Kooperationsprojekte mit Hochschulen oder Forschungseinrichtungen, Quote bis 80 %, Höchstbetrag 1 Mio. € (Transfer) bzw. 2 Mio. € (Transfer Plus) | Bei Transfer Plus muss mindestens ein Unternehmen ein KMU sein |
| InnoRampUp | Zuschuss | Bis 90 % der förderfähigen Ausgaben, höchstens 150.000 € je Vorhaben, Förderung in bis zu 3 Etappen | Für junge Technologieunternehmen bis 2 Jahre nach Gründung, Antrag über die Innovationsstarter GmbH |
| Hamburg-Kredit Wachstum | Darlehen | Bis 750.000 € je Vorhaben und 1,5 Mio. € je Kreditnehmer in 3 Jahren, Laufzeit 5 bis 20 Jahre, bis zu 100 % der förderfähigen Kosten | KMU und Freiberufler mit mindestens 5 Jahren Marktaktivität, Antrag über die Hausbank |
| Hamburg-Kredit Universal | Darlehen | Bis 10 Mio. € je Vorhaben (für KMU ab einem Fördervolumen von 3 Mio. €), bis zu 100 % der Kosten, optional 50 % Haftungsfreistellung für die Bank | KMU und große Unternehmen mit mehr als 3 Jahren Marktaktivität, Hausbankverfahren |
Stand Oktober 2026. Quellen: IFB Hamburg (Förderrichtlinie PROFI vom 16.10.2023), Förderdatenbank des Bundes. Die Programmbedingungen ändern sich, verbindlich sind die aktuellen Richtlinien der IFB Hamburg.
Das Programm für Innovation (PROFI) ist das zentrale Hamburger Programm für Forschung und Entwicklung. Die aktuelle Förderrichtlinie der IFB Hamburg gilt laut Dokument vom 16.10.2023 bis zum 31.12.2026. Planen Sie ein Vorhaben für das nächste Jahr, klären Sie bei der IFB, ob und wie das Programm fortgeführt wird, bevor Sie Ihren Zeitplan festlegen. Projekte dürfen grundsätzlich erst nach dem Bewilligungsbescheid beginnen, ein vorzeitiger Maßnahmebeginn ist nur mit schriftlicher Zustimmung der IFB möglich. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung.
Landeszuschüsse und Forschungszulage lassen sich nur kombinieren, wenn dieselben Kosten nicht doppelt gefördert werden und die Beihilfegrenzen eingehalten sind. Ob Darlehen und Zuschuss für unterschiedliche Teile desselben Vorhabens kombinierbar sind, muss im Einzelfall geprüft werden. Die Regeln stehen in Fördermittel kombinieren.
Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg). Zuschüsse beantragen Sie bei der IFB, Darlehen über Ihre Hausbank.
Die Grundquoten betragen 25 % für experimentelle Entwicklung und 50 % für industrielle Forschung und Durchführbarkeitsstudien. Mittlere Unternehmen erhalten 10, kleine 20 Prozentpunkte mehr, höchstens 70 %. Der Höchstbetrag liegt bei 500.000 € je Projekt, in Kooperationsmodulen bei 1 bis 2 Mio. €.
Die aktuelle Förderrichtlinie gilt laut IFB Hamburg bis zum 31.12.2026. Ob und in welcher Form das Programm danach weiterläuft, klären Sie vor der Antragstellung bei der IFB.
Er richtet sich an KMU und Freiberufler mit Sitz oder Betriebsstätte in Hamburg und mindestens fünf Jahren Marktaktivität. Sanierungsfälle und Umschuldungen sind ausgeschlossen. Der Antrag läuft über die Hausbank und muss vor Vorhabenbeginn gestellt werden.
Ja, wenn dieselben Kosten nicht doppelt gefördert werden und die Beihilfegrenzen eingehalten sind. Die Forschungszulage ist unabhängig vom Standort und kann je nach Fall neben Landesförderung genutzt werden.
Der Fördermittelcheck berücksichtigt Ihren Standort und zeigt in wenigen Fragen, welche Programme in Frage kommen.
Jetzt Förderpotenzial prüfen →Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung. Konditionen und Fördervoraussetzungen ändern sich, maßgeblich sind die Programmunterlagen der Förderinstitute und die Entscheidung Ihrer Hausbank. Stand: 21. Oktober 2026.